Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Berlin-Kreuzberg 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Berlin-Kreuzberg entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Berlin-Kreuzberg liegt durchschnittlich bei ca. 4.780 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Berlin-Kreuzberg liegt durchschnittlich bei ca. 5.679 €/m².
Hauspreise in Berlin-Kreuzberg
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Berlin-Kreuzberg liegt aktuell bei 4.780 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 2,5%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 3,1% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.931 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 1,4% gestiegen – von 4.713 €/m² auf 4.780 €/m².
Wohnungspreise in Berlin-Kreuzberg
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Berlin-Kreuzberg liegt aktuell bei 5.679 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1,9%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 2,3% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 5.814 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 12,9% gestiegen – von 5.032 €/m² auf 5.679 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Berlin-Kreuzberg entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Berlin-Kreuzberg erreichten ihren Höhepunkt im 3. Quartal 2022 bei 5.673 €/m² und sind seitdem kontinuierlich gesunken - bis zum 1. Quartal 2026 auf 4.780 €/m², was einem Rückgang von 15,7% entspricht. Die Mietpreise zeigten dagegen eine stetigere Aufwärtsentwicklung von 13,46 €/m² im 1. Quartal 2021 auf 18,39 €/m² im 1. Quartal 2026, was einer Steigerung von 36,6% gleichkommt.
Der Kaufpreisfaktor sank von seinem Höchststand bei 29,3 im 2. Quartal 2022 auf 21,7 im 1. Quartal 2026 und verringerte sich damit um 25,9%. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von fallenden Kaufpreisen seit Ende 2022 bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden Mietpreisen, wodurch sich die Relation zwischen Kauf- und Mietpreisen deutlich zugunsten der Mietpreise verschoben hat.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.594 €/m² | 16,49 €/m² | 28.3 | -1.7% |
| 2023 | 5.198 €/m² | 17,46 €/m² | 24.8 | -12.2% |
| 2024 | 4.943 €/m² | 17,78 €/m² | 23.2 | -6.6% |
| 2025 | 4.897 €/m² | 17,89 €/m² | 22.8 | -1.6% |
| 2026 | 4.780 €/m² | 18,39 €/m² | 21.7 | -5.0% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt Tiergarten mit 5.980 €/m² das höchste Preisniveau, gefolgt von Prenzlauer Berg mit 5.499 €/m² und Alt-Treptow mit 5.253 €/m². Am günstigsten sind Häuser in Neukölln mit 3.721 €/m² und Hansaviertel mit 3.770 €/m².
Die Mietpreise erreichen in Mitte mit 19,47 €/m² den Spitzenwert, dicht gefolgt von Prenzlauer Berg mit 19,21 €/m². Während alle Stadtteile bei den Kaufpreisen Rückgänge zwischen -0,3% und -5,2% verzeichneten, stiegen die Mietpreise durchweg an - besonders stark in Alt-Treptow mit +5,3% und Prenzlauer Berg mit +5,0%.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mitte | 4.865 €/m² | -2.5% | 19,47 €/m² | +3.2% |
| Neukölln | 3.722 €/m² | -2.6% | 14,95 €/m² | +3.1% |
| Tempelhof | 5.153 €/m² | -2.6% | 17,05 €/m² | +3.1% |
| Tiergarten | 5.980 €/m² | -5.2% | 19,05 €/m² | +2.5% |
| Friedrichshain | 4.713 €/m² | -2.1% | 18,74 €/m² | +3.3% |
| Alt-Treptow | 5.254 €/m² | -0.3% | 15,79 €/m² | +5.3% |
| Schöneberg | 4.446 €/m² | -2.7% | 17,03 €/m² | +3.1% |
| Hansaviertel | 3.771 €/m² | -2.5% | 17,00 €/m² | +3.2% |
| Prenzlauer Berg | 5.500 €/m² | -2.2% | 19,21 €/m² | +5.0% |
| Plänterwald | 4.310 €/m² | -1.3% | 14,45 €/m² | -0.3% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Berlin-Kreuzberg entwickelt (2020-2026)?
In Berlin-Kreuzberg entwickelten sich die Wohnungspreise zwischen 2021 und 2026 gegenläufig: Während die Kaufpreise von 5.032 €/m² auf 5.679 €/m² stiegen, erhöhten sich die Mietpreise deutlich stärker von 12,29 €/m² auf 16,52 €/m². Nach kontinuierlichen Anstiegen bis Mitte 2022 mit einem Höchststand von 6.050 €/m² bei den Kaufpreisen gingen diese bis 2026 zurück, während die Mieten durchgehend zulegten.
Der Kaufpreisfaktor sank entsprechend von 34,1 auf 28,6, was die überproportionale Entwicklung der Mietpreise gegenüber den Kaufpreisen widerspiegelt. Besonders ausgeprägt war dieser Trend ab 2023, als die Kaufpreise stagnierten und teilweise rückläufig waren, während die Mieten mit Zuwächsen von über 6% zum Vorquartal deutlich anzogen.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.911 €/m² | 13,76 €/m² | 35.8 | +4.1% |
| 2023 | 5.925 €/m² | 15,43 €/m² | 32.0 | -10.6% |
| 2024 | 5.789 €/m² | 15,74 €/m² | 30.6 | -4.2% |
| 2025 | 5.790 €/m² | 16,30 €/m² | 29.6 | -3.4% |
| 2026 | 5.679 €/m² | 16,52 €/m² | 28.6 | -3.2% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich Mitte als teuerster Stadtteil mit 6.600 €/m², gefolgt von Tiergarten mit 6.207 €/m². Das günstigste Preisniveau weist Plänterwald mit 4.169 €/m² auf, während Tempelhof bei 4.483 €/m² liegt.
Die Mietpreise werden ebenfalls von Mitte mit 18,11 €/m² angeführt, während Plänterwald mit 12,94 €/m² die niedrigsten Mieten verzeichnet. Besonders auffällig ist die Entwicklung in Alt-Treptow, wo die Mieten um 3,9% gestiegen sind, während Tempelhof als einziger Stadtteil einen Mietrückgang von -1,7% verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mitte | 6.601 €/m² | -1.6% | 18,11 €/m² | +0.6% |
| Neukölln | 4.858 €/m² | -1.7% | 14,26 €/m² | +0.1% |
| Tempelhof | 4.483 €/m² | -1.4% | 14,04 €/m² | -1.7% |
| Tiergarten | 6.207 €/m² | -0.8% | 17,74 €/m² | +0.3% |
| Friedrichshain | 5.348 €/m² | -1.8% | 16,42 €/m² | +0.3% |
| Alt-Treptow | 5.082 €/m² | -0.3% | 15,53 €/m² | +4.0% |
| Schöneberg | 5.162 €/m² | -1.1% | 15,22 €/m² | -0.1% |
| Hansaviertel | 6.026 €/m² | -2.0% | 16,82 €/m² | +0.2% |
| Prenzlauer Berg | 5.609 €/m² | -0.8% | 15,82 €/m² | +0.8% |
| Plänterwald | 4.169 €/m² | +0.9% | 12,94 €/m² | +1.3% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Berlin-Kreuzberg.
Aktuelle Grundstückspreise in Berlin-Kreuzberg 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Berlin-Kreuzberg kann man den Bodenrichtwert in Berlin-Kreuzberg heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 3.384 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 1.800 €/m² bis 11.000 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Berlin-Kreuzberg entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Berlin-Kreuzberg
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Berlin-Kreuzberg liegt aktuell bei 18,39 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser jedoch um 6,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 17,23 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 36,6% gestiegen – von 13,46 €/m² auf 18,39 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 16,49 €/m² | +14.1% | 13,53 €/m² | 23,45 €/m² |
| 2023 | 17,46 €/m² | +5.9% | 14,69 €/m² | 24,23 €/m² |
| 2024 | 17,78 €/m² | +1.8% | 14,86 €/m² | 24,47 €/m² |
| 2025 | 17,89 €/m² | +0.7% | 14,63 €/m² | 25,27 €/m² |
| 2026 | 18,39 €/m² | +2.8% | 15,63 €/m² | 25,24 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Berlin-Kreuzberg
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Berlin-Kreuzberg liegt aktuell bei 16,52 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 2,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 16,16 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 34,4% gestiegen – von 12,29 €/m² auf 16,52 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 13,76 €/m² | +7.1% | 12,36 €/m² | 27,56 €/m² |
| 2023 | 15,43 €/m² | +12.2% | 13,86 €/m² | 29,70 €/m² |
| 2024 | 15,74 €/m² | +2.0% | 14,43 €/m² | 30,05 €/m² |
| 2025 | 16,30 €/m² | +3.6% | 14,94 €/m² | 30,74 €/m² |
| 2026 | 16,52 €/m² | +1.3% | 15,27 €/m² | 30,99 €/m² |
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Berlin-Kreuzberg?
Die Immobilienpreise in Berlin-Kreuzberg werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Berlin-Kreuzberg besser einschätzen zu können.