Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Minden 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Minden entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Minden liegt durchschnittlich bei ca. 2.609 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Minden liegt durchschnittlich bei ca. 2.063 €/m².
Hauspreise in Minden
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Minden liegt aktuell bei 2.609 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1,5%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 0,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.597 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 23,2% gestiegen – von 2.117 €/m² auf 2.609 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Kauf- und Mietpreise für Häuser in Minden sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im nächsten Abschnitt.
Wohnungspreise in Minden
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Minden liegt aktuell bei 2.063 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,4%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 2,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.009 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 18,5% gestiegen – von 1.741 €/m² auf 2.063 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Immobilienpreise und Mietpreise für Wohnungen in Minden sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im übernächsten Abschnitt.

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Minden.
Wie haben sich die Hauspreise in Minden entwickelt (2020-2026)?
In Minden zeigten sich die Kaufpreise für Häuser über den vergangenen fünf Jahre volatil: Ausgehend von 2.117 €/m² im ersten Quartal 2021 stiegen sie zunächst deutlich auf einen Höchststand von 2.722 €/m² im dritten Quartal 2022, gingen dann bis Anfang 2023 auf 2.632 €/m² zurück und pendelten sich zuletzt bei 2.609 €/m² im ersten Quartal 2026 ein. Die Mietpreise entwickelten sich im Vergleich kontinuierlicher aufwärts von 6,94 €/m² auf 9,05 €/m², was einem Anstieg von 30,4 % über den Gesamtzeitraum entspricht.
Der Kaufpreisfaktor veränderte sich von 25,4 zu Beginn 2021 auf aktuell 24,0 im ersten Quartal 2026, wobei er zwischenzeitlich im ersten Quartal 2022 mit 29,1 seinen Höhepunkt erreichte. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von zunächst stark steigenden Kaufpreisen bei moderat steigenden Mieten bis Mitte 2022, gefolgt von stagnierenden bis rückläufigen Kaufpreisen bei weiterhin steigenden Mietpreisen ab Ende 2022.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.670 €/m² | 7,71 €/m² | 28.9 | +7.5% |
| 2023 | 2.573 €/m² | 8,20 €/m² | 26.1 | -9.4% |
| 2024 | 2.559 €/m² | 8,95 €/m² | 23.8 | -8.8% |
| 2025 | 2.622 €/m² | 9,07 €/m² | 24.1 | +1.1% |
| 2026 | 2.609 €/m² | 9,05 €/m² | 24.0 | -0.3% |
Hauspreise in Minden nach Stadtteilen
Bei den Kaufpreisen für Häuser in Minden zeigt sich Bölhorst mit 2.745 €/m² als teuerster Stadtteil, dicht gefolgt von Häverstädt mit 2.741 €/m² und der Innenstadt mit 2.732 €/m². Am günstigsten präsentiert sich Päpinghausen mit 2.424 €/m², was einen Unterschied von rund 320 €/m² zum Spitzenreiter bedeutet. Auffällig ist die negative Entwicklung in Stemmer mit -1,3 %, während die Innenstadt mit +1,3 % die stärkste Preissteigerung verzeichnet.
Die Mietpreise werden vom Rechten Weserufer mit 9,35 €/m² angeführt, knapp vor der Innenstadt mit 9,33 €/m² und Rodenbeck mit 9,29 €/m². Stemmer bildet mit 8,43 €/m² das untere Ende der Preisskala und liegt damit fast 1 €/m² unter dem Höchstwert. Bemerkenswert ist, dass nahezu alle Top-Mietpreis-Stadtteile rückläufige Entwicklungen zwischen -0,9 % und -1,3 % aufweisen, während günstigere Stadtteile wie Stemmer und Kutenhausen leichte Zuwächse verzeichnen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Stemmer | 2.527 €/m² | -1.3% | 8,43 €/m² | +0.5% |
| Bärenkämpen | 2.605 €/m² | +3.0% | 9,19 €/m² | -0.5% |
| Bölhorst | 2.745 €/m² | +0.1% | 9,25 €/m² | -1.2% |
| Leteln | 2.531 €/m² | +0.1% | 9,10 €/m² | -1.8% |
| Aminghausen | 2.531 €/m² | +0.1% | 9,10 €/m² | -1.8% |
| Nordstadt | 2.633 €/m² | +1.3% | 9,15 €/m² | -0.4% |
| Königstor | 2.616 €/m² | +1.6% | 9,22 €/m² | -1.0% |
| Meißen | 2.482 €/m² | +0.8% | 9,17 €/m² | -1.0% |
| Dützen | 2.683 €/m² | +1.1% | 8,94 €/m² | -0.9% |
| Hahlen | 2.562 €/m² | +2.5% | 8,82 €/m² | -0.7% |
| Minderheide | 2.596 €/m² | +2.1% | 8,86 €/m² | -0.5% |
| Dankersen | 2.563 €/m² | +1.6% | 9,21 €/m² | -1.0% |
| Häverstädt | 2.742 €/m² | +0.9% | 9,06 €/m² | -1.2% |
| Haddenhausen | 2.612 €/m² | +2.1% | 8,50 €/m² | -0.3% |
| Päpinghausen | 2.424 €/m² | +1.5% | 8,78 €/m² | -1.5% |
| Rodenbeck | 2.654 €/m² | +0.3% | 9,29 €/m² | -1.3% |
| Innenstadt | 2.733 €/m² | +1.3% | 9,33 €/m² | -1.2% |
| Kutenhausen | 2.577 €/m² | +1.4% | 8,67 €/m² | +0.5% |
| Rechtes Weserufer | 2.604 €/m² | +1.1% | 9,35 €/m² | -0.8% |
| Todtenhausen | 2.553 €/m² | +1.7% | 8,74 €/m² | +0.7% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Minden entwickelt (2020-2026)?
In Minden entwickelten sich die Kaufpreise für Wohnungen von 1.741 €/m² im ersten Quartal 2021 auf 2.063 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 18,5 % entspricht. Die Mietpreise stiegen im gleichen Zeitraum von 6,48 €/m² auf 8,37 €/m², was eine Steigerung von 29,2 % bedeutet. Der stärkste Anstieg der Kaufpreise fand zwischen dem ersten Quartal 2021 und dem dritten Quartal 2022 statt, als die Preise von 1.741 €/m² auf 2.094 €/m² kletterten, bevor sie ab dem vierten Quartal 2022 zunächst sanken und sich ab 2024 wieder stabilisierten.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 22,4 im ersten Quartal 2021 kontinuierlich auf 20,5 im ersten Quartal 2026, wobei der Höchstwert von 24,6 im dritten Quartal 2022 erreicht wurde. Diese Entwicklung resultiert aus dem überproportionalen Anstieg der Mietpreise um 29,2 % gegenüber dem Kaufpreisanstieg von 18,5 %, während zwischen 2021 und dem Höhepunkt 2022 zunächst die Kaufpreise stärker zulegten als die Mieten.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.037 €/m² | 7,06 €/m² | 24.0 | +6.7% |
| 2023 | 1.962 €/m² | 7,56 €/m² | 21.6 | -10.0% |
| 2024 | 1.940 €/m² | 7,94 €/m² | 20.4 | -6.0% |
| 2025 | 2.024 €/m² | 8,27 €/m² | 20.4 | +0.2% |
| 2026 | 2.063 €/m² | 8,37 €/m² | 20.5 | +0.7% |
Wohnungspreise in Minden nach Stadtteilen
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich in Minden eine deutliche Spreizung zwischen 2.472 €/m² in der Innenstadt als teuerstem Stadtteil und 1.602 €/m² in Dankersen als günstigstem Stadtteil. Auch Haddenhausen (2.400 €/m²), Rodenbeck (2.252 €/m²) und Dützen (2.224 €/m²) bewegen sich im oberen Preissegment, während Päpinghausen (1.812 €/m²) und das Rechte Weserufer (1.841 €/m²) zu den preisgünstigeren Lagen zählen. Die Kaufpreise entwickelten sich überwiegend positiv mit Zuwächsen von bis zu 4,6 % in Päpinghausen und 4,2 % in Rodenbeck, lediglich Todtenhausen verzeichnete einen Rückgang von 3,9 %.
Die Mietpreise präsentieren sich vergleichsweise homogen mit einer Spanne von 8,78 €/m² in Bärenkämpen bis 7,89 €/m² in Dützen. Bemerkenswert ist, dass sich Dützen und Haddenhausen bei den Mietpreisen am unteren Ende befinden, während sie bei den Kaufpreisen zur Spitzengruppe gehören. Alle Stadtteile wiesen bei den Mieten moderate Steigerungen zwischen 0,5 % und 2,2 % auf, wobei Haddenhausen mit 2,2 % die höchste Mietsteigerung verzeichnete.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Stemmer | 1.855 €/m² | -2.4% | 8,40 €/m² | +2.2% |
| Bärenkämpen | 1.860 €/m² | +3.6% | 8,78 €/m² | +0.7% |
| Bölhorst | 2.213 €/m² | +5.2% | 8,32 €/m² | +1.3% |
| Leteln | 1.944 €/m² | +3.1% | 8,32 €/m² | +1.3% |
| Aminghausen | 1.944 €/m² | +3.1% | 8,32 €/m² | +1.3% |
| Nordstadt | 2.142 €/m² | +3.1% | 8,76 €/m² | +0.7% |
| Königstor | 2.075 €/m² | +3.1% | 8,38 €/m² | +1.2% |
| Meißen | 1.879 €/m² | +3.7% | 8,01 €/m² | +1.8% |
| Dützen | 2.224 €/m² | +2.3% | 7,89 €/m² | +1.1% |
| Hahlen | 1.895 €/m² | +2.1% | 8,21 €/m² | +2.1% |
| Minderheide | 1.850 €/m² | +1.3% | 8,59 €/m² | +1.5% |
| Dankersen | 1.602 €/m² | +3.9% | 8,31 €/m² | +1.3% |
| Häverstädt | 2.164 €/m² | +3.9% | 8,17 €/m² | +0.9% |
| Haddenhausen | 2.401 €/m² | +0.8% | 7,93 €/m² | +2.2% |
| Päpinghausen | 1.813 €/m² | +4.6% | 8,09 €/m² | +0.5% |
| Rodenbeck | 2.252 €/m² | +4.2% | 8,31 €/m² | +1.3% |
| Innenstadt | 2.472 €/m² | +3.7% | 8,68 €/m² | +1.5% |
| Kutenhausen | 2.132 €/m² | -3.6% | 8,65 €/m² | +1.4% |
| Rechtes Weserufer | 1.842 €/m² | +2.5% | 8,41 €/m² | +1.4% |
| Todtenhausen | 2.217 €/m² | -3.9% | 8,51 €/m² | +0.2% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Minden.
Aktuelle Grundstückspreise in Minden 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Minden kann man den Bodenrichtwert in Minden heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 68 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 19 €/m² bis 850 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Minden entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Minden
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Minden liegt aktuell bei 9,05 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,2%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 2,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 8,85 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 30,4% gestiegen – von 6,94 €/m² auf 9,05 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,71 €/m² | +8.2% | 6,53 €/m² | 11,39 €/m² |
| 2023 | 8,20 €/m² | +6.4% | 7,05 €/m² | 12,18 €/m² |
| 2024 | 8,95 €/m² | +9.1% | 7,77 €/m² | 13,10 €/m² |
| 2025 | 9,07 €/m² | +1.4% | 7,87 €/m² | 13,46 €/m² |
| 2026 | 9,05 €/m² | -0.2% | 8,00 €/m² | 13,10 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Minden
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Minden liegt aktuell bei 8,37 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 2,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 8,2 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 29,2% gestiegen – von 6,48 €/m² auf 8,37 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,06 €/m² | +6.2% | 6,36 €/m² | 10,97 €/m² |
| 2023 | 7,55 €/m² | +7.0% | 6,83 €/m² | 11,74 €/m² |
| 2024 | 7,94 €/m² | +5.1% | 7,15 €/m² | 12,39 €/m² |
| 2025 | 8,27 €/m² | +4.2% | 7,57 €/m² | 12,69 €/m² |
| 2026 | 8,37 €/m² | +1.2% | 7,72 €/m² | 12,74 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Minden 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Minden verzeichnet mit 2.609 €/m² für Häuser und 2.063 €/m² für Wohnungen ein moderates Preisniveau im regionalen Vergleich, wobei die Preissteigerung bei Häusern mit 0,4% deutlich unter dem Anstieg der Nachbarstädte liegt, während Wohnungen um 2,7% zulegten. Bad Oeynhausen weist mit 2.773 €/m² die höchsten Hauspreise der Region auf, während Petershagen mit 2.161 €/m² am günstigsten bleibt und als einzige Stadt einen Rückgang von -1,1% verzeichnet.
Besonders dynamisch entwickelten sich die Hauspreise in Vlotho mit einem Anstieg von 6,2% und in Lübbecke mit 5,0%, während die meisten Nachbarstädte Zuwächse zwischen 2,7% und 3,7% erzielten. Bei den Wohnungspreisen zeigt sich Hille mit 4,4% Steigerung besonders stark, während Vlotho mit 1.692 €/m² das niedrigste Preisniveau bei Wohnungen aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Porta Westfalica | 2.600 €/m² | +3.0% | 2.093 €/m² | +3.6% |
| Hille | 2.382 €/m² | +2.7% | 1.910 €/m² | +4.4% |
| Bad Oeynhausen | 2.774 €/m² | +3.1% | 2.167 €/m² | +2.1% |
| Petershagen | 2.161 €/m² | -1.1% | 1.894 €/m² | +2.1% |
| Hüllhorst | 2.404 €/m² | +3.7% | 1.948 €/m² | +3.7% |
| Löhne | 2.593 €/m² | +3.5% | 1.952 €/m² | +0.9% |
| Vlotho | 2.486 €/m² | +6.2% | 1.692 €/m² | +2.6% |
| Lübbecke | 2.481 €/m² | +5.0% | 2.088 €/m² | +2.1% |
| Kirchlengern | 2.545 €/m² | +3.4% | 1.933 €/m² | +0.9% |
| Espelkamp | 2.503 €/m² | +3.2% | 2.025 €/m² | +2.6% |
Mietspiegel der Region
Minden verzeichnet bei den Mietpreisen eine gegenläufige Entwicklung zu allen Nachbarstädten: Während Häuser mit 9,05 €/m² und Wohnungen mit 8,37 €/m² jeweils um 2,26 % bzw. 2,07 % anstiegen, verzeichneten sämtliche umliegenden Städte bei Häusern Rückgänge zwischen -0,47 % in Vlotho und -1,02 % in Porta Westfalica. Im absoluten Preisniveau liegt Minden sowohl bei Häusern als auch Wohnungen an der Spitze der Region, wobei Bad Oeynhausen mit 8,88 €/m² für Häuser und 8,12 €/m² für Wohnungen am nächsten heranreicht.
Bei den Wohnungsmieten zeigen die Nachbarstädte deutlich stärkere Zuwächse als Minden: Löhne führt mit 5,14 % vor Kirchlengern (4,56 %) und Vlotho (4,17 %). Die günstigsten Mieten im regionalen Vergleich finden sich in Vlotho mit 6,99 €/m² für Wohnungen und in Petershagen mit 7,82 €/m² für Häuser.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Porta Westfalica | 8,75 €/m² | -1.0% | 7,92 €/m² | +3.4% |
| Hille | 8,15 €/m² | -1.0% | 7,57 €/m² | +3.4% |
| Bad Oeynhausen | 8,88 €/m² | -0.9% | 8,12 €/m² | +4.1% |
| Petershagen | 7,82 €/m² | -0.9% | 7,48 €/m² | +3.5% |
| Hüllhorst | 8,29 €/m² | -0.7% | 7,49 €/m² | +3.6% |
| Löhne | 8,59 €/m² | -0.9% | 7,77 €/m² | +5.1% |
| Vlotho | 8,40 €/m² | -0.5% | 6,99 €/m² | +4.2% |
| Lübbecke | 8,39 €/m² | -0.8% | 7,80 €/m² | +3.5% |
| Kirchlengern | 8,73 €/m² | -0.9% | 7,80 €/m² | +4.6% |
| Espelkamp | 8,43 €/m² | -0.5% | 7,52 €/m² | +3.6% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Minden?
Die Immobilienpreise in Minden werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Minden besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Minden
Die Hauspreise in Minden sind von 2.117 €/m² Q1 2021 auf 2.609 €/m² gestiegen (23,24%). Die Wohnungspreise sind von 1.741 €/m² auf 2.063 €/m² gestiegen (18,5%).
Aktuell kosten Häuser in Minden durchschnittlich 2.609 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.063 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 68 €/m² mit einer Preisspanne von 19 - 850 €/m².
Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 0,44% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 2,67%. Die Mietpreise für Häuser in Minden haben sich um 2,26% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 2,07% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Minden liegt aktuell bei 24 (Q1 2026), während er für Wohnungen 20,5 (Q1 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Minden ihren Höchstwert von 2.722 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 2.117 €/m² im Q1 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.094 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 1.741 €/m² im Q1 2021.