Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Bremen 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Bremen entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Bremen liegt durchschnittlich bei ca. 3.112 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Bremen liegt durchschnittlich bei ca. 2.737 €/m².
Hauspreise in Bremen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Bremen liegt aktuell bei 3.112 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,6%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 2,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.038 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 3,7% gestiegen – von 3.002 €/m² auf 3.112 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Kauf- und Mietpreise für Häuser in Bremen sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im nächsten Abschnitt.
Wohnungspreise in Bremen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Bremen liegt aktuell bei 2.737 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 2,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.668 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 4,1% gestiegen – von 2.630 €/m² auf 2.737 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Immobilienpreise und Mietpreise für Wohnungen in Bremen sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im übernächsten Abschnitt.

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Bremen.
Wie haben sich die Hauspreise in Bremen entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Bremen zeigen über den Betrachtungszeitraum einen volatilen Verlauf: Nach einem Anstieg von 3.002 €/m² im zweiten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 3.455 €/m² im zweiten Quartal 2022 folgte ein kontinuierlicher Rückgang auf 2.901 €/m² Anfang 2024, bevor die Preise wieder auf 3.112 €/m² im ersten Quartal 2026 anstiegen. Die Mietpreise entwickelten sich von 8,64 €/m² (Q2 2021) auf 11,73 €/m² (Q1 2026), wobei der Anstieg deutlich stetiger verlief als bei den Kaufpreisen.
Der Kaufpreisfaktor sank von 29,0 im zweiten Quartal 2021 auf aktuell 22,1 im ersten Quartal 2026, was auf eine stärkere Dynamik der Mietpreisentwicklung im Vergleich zu den Kaufpreisen hinweist. Besonders ausgeprägt war der Rückgang des Faktors zwischen dem zweiten Quartal 2022 (30,8) und dem ersten Quartal 2024 (23,0), als die Kaufpreise deutlich fielen, während die Mietpreise weitgehend stabil blieben oder sogar leicht anstiegen.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.398 €/m² | 9,27 €/m² | 30.5 | +4.7% |
| 2023 | 3.079 €/m² | 10,00 €/m² | 25.7 | -15.9% |
| 2024 | 2.950 €/m² | 10,47 €/m² | 23.5 | -8.6% |
| 2025 | 3.062 €/m² | 10,94 €/m² | 23.3 | -0.6% |
| 2026 | 3.112 €/m² | 11,73 €/m² | 22.1 | -5.2% |
Hauspreise in Bremen nach Stadtteilen
Bei den Kaufpreisen für Häuser führt Schwachhausen mit 5.188 €/m² das Ranking deutlich an, gefolgt von der Östlichen Vorstadt mit 4.538 €/m² und Mitte mit 4.183 €/m². Am unteren Ende der Preisskala liegen Blumenthal mit 2.183 €/m², Gröpelingen mit 2.386 €/m² und Vegesack mit 2.498 €/m². Die Kaufpreise stiegen stadtweit um 5,4%, wobei Oberneuland mit 3,6% eine etwas moderatere Entwicklung verzeichnete.
Die Mietpreise zeigen eine ähnliche räumliche Verteilung mit Schwachhausen an der Spitze bei 14,82 €/m², während Blumenthal mit 9,94 €/m² und Vegesack mit 10,25 €/m² die günstigsten Stadtteile sind. Die Mietpreisentwicklung fiel mit Steigerungen zwischen 8,7% und 8,8% deutlich dynamischer aus als bei den Kaufpreisen, wobei die Veränderungsraten über alle Stadtteile hinweg nahezu einheitlich verliefen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Osterholz | 2.878 €/m² | +1.6% | 11,01 €/m² | +6.5% |
| Vahr | 3.296 €/m² | +5.4% | 12,07 €/m² | +8.8% |
| Blockland | 2.686 €/m² | +4.2% | 10,53 €/m² | +8.8% |
| Schwachhausen | 5.189 €/m² | +5.4% | 14,82 €/m² | +8.7% |
| Hemelingen | 2.882 €/m² | +5.4% | 11,22 €/m² | +8.8% |
| Strom | 2.711 €/m² | +5.4% | 11,37 €/m² | +8.8% |
| Blumenthal | 2.183 €/m² | +5.4% | 9,94 €/m² | +8.8% |
| Findorff | 3.997 €/m² | +5.4% | 13,11 €/m² | +8.8% |
| Woltmershausen | 2.740 €/m² | +5.4% | 11,30 €/m² | +8.8% |
| Östliche Vorstadt | 4.539 €/m² | +5.4% | 14,25 €/m² | +8.8% |
| Seehausen | 2.745 €/m² | +5.4% | 11,02 €/m² | +8.8% |
| Obervieland | 2.938 €/m² | +5.4% | 11,77 €/m² | +8.8% |
| Burglesum | 2.799 €/m² | +5.4% | 10,80 €/m² | +8.8% |
| Mitte | 4.183 €/m² | +5.4% | 14,61 €/m² | +8.8% |
| Borgfeld | 3.726 €/m² | +3.5% | 12,80 €/m² | +8.8% |
| Walle | 2.818 €/m² | +5.4% | 11,46 €/m² | +8.7% |
| Horn-Lehe | 3.690 €/m² | +4.4% | 12,72 €/m² | +8.8% |
| Vegesack | 2.498 €/m² | +5.4% | 10,25 €/m² | +8.8% |
| Neustadt | 3.513 €/m² | +5.4% | 12,92 €/m² | +8.8% |
| Huchting | 2.666 €/m² | +5.4% | 10,79 €/m² | +8.8% |
| Häfen | 2.668 €/m² | +5.4% | 11,05 €/m² | +8.8% |
| Gröpelingen | 2.387 €/m² | +5.4% | 10,53 €/m² | +8.8% |
| Oberneuland | 3.912 €/m² | +3.6% | 13,07 €/m² | +8.7% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Bremen entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Bremen zeigen seit dem zweiten Quartal 2021 eine deutliche Entwicklung: Nach einem Anstieg von 2.630 €/m² auf den Höchststand von 2.994 €/m² im zweiten Quartal 2022 folgte ein Rückgang bis zum ersten Quartal 2024 auf 2.538 €/m². Seither erholen sich die Kaufpreise kontinuierlich und erreichen im ersten Quartal 2026 2.737 €/m², liegen damit aber noch 8,6 % unter dem Höchststand von 2022. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum stabiler und stiegen nahezu durchgängig von 8,10 €/m² auf 9,97 €/m², was einem Zuwachs von 23,1 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor veränderte sich von 27,1 im zweiten Quartal 2021 auf zwischenzeitlich 29,4 im zweiten Quartal 2022 und fiel anschließend deutlich auf aktuell 22,9 im ersten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultiert aus den rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mieten, wodurch sich das Verhältnis zwischen Kauf- und Mietpreisen erheblich verschoben hat.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.927 €/m² | 8,48 €/m² | 28.8 | +4.3% |
| 2023 | 2.665 €/m² | 8,97 €/m² | 24.8 | -13.9% |
| 2024 | 2.581 €/m² | 9,38 €/m² | 22.9 | -7.5% |
| 2025 | 2.679 €/m² | 9,67 €/m² | 23.1 | +0.7% |
| 2026 | 2.737 €/m² | 9,97 €/m² | 22.9 | -0.9% |
Wohnungspreise in Bremen nach Stadtteilen
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen führt Mitte mit 3.824 €/m² die Rangliste an, dicht gefolgt von Schwachhausen mit 3.759 €/m² und der Östlichen Vorstadt mit 3.741 €/m². Am unteren Ende der Preisskala liegt Blumenthal mit 1.806 €/m², gefolgt von Strom mit 1.996 €/m² und Gröpelingen mit 2.178 €/m². Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich über alle Stadtteile hinweg einheitlich im Bereich von 3,5 % bis 3,9 %.
Die Mietpreise zeigen ein ähnliches Muster: Schwachhausen liegt mit 11,77 €/m² knapp vor Mitte mit 11,76 €/m², während Blumenthal mit 8,36 €/m² den niedrigsten Wert aufweist. Auffällig ist die überdurchschnittliche Mietpreissteigerung in Borgfeld mit 6,7 % sowie in Schwachhausen mit 5,1 %, während die meisten anderen Stadtteile Anstiege zwischen 3,6 % und 4,6 % verzeichnen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Osterholz | 2.520 €/m² | +2.8% | 9,57 €/m² | +3.4% |
| Vahr | 2.733 €/m² | +3.6% | 9,79 €/m² | +5.5% |
| Blockland | 2.627 €/m² | +3.6% | 10,06 €/m² | +5.1% |
| Schwachhausen | 3.760 €/m² | +3.9% | 11,77 €/m² | +5.1% |
| Hemelingen | 2.546 €/m² | +3.6% | 9,90 €/m² | +5.4% |
| Strom | 1.996 €/m² | +3.6% | 9,62 €/m² | +4.3% |
| Blumenthal | 1.807 €/m² | +3.6% | 8,36 €/m² | +4.6% |
| Findorff | 3.371 €/m² | +3.6% | 11,42 €/m² | +4.5% |
| Woltmershausen | 2.814 €/m² | +3.6% | 9,75 €/m² | +4.4% |
| Östliche Vorstadt | 3.741 €/m² | +3.6% | 11,62 €/m² | +4.5% |
| Seehausen | 2.245 €/m² | +3.6% | 8,83 €/m² | +4.5% |
| Obervieland | 2.702 €/m² | +3.6% | 9,73 €/m² | +4.6% |
| Burglesum | 2.307 €/m² | +3.6% | 9,06 €/m² | +3.8% |
| Mitte | 3.824 €/m² | +3.6% | 11,76 €/m² | +4.5% |
| Borgfeld | 3.108 €/m² | +3.6% | 11,04 €/m² | +6.7% |
| Walle | 2.716 €/m² | +3.6% | 10,49 €/m² | +5.3% |
| Horn-Lehe | 3.175 €/m² | +3.6% | 10,95 €/m² | +6.2% |
| Vegesack | 2.270 €/m² | +3.6% | 8,64 €/m² | +4.3% |
| Neustadt | 3.254 €/m² | +3.5% | 10,84 €/m² | +3.2% |
| Huchting | 2.292 €/m² | +3.6% | 9,29 €/m² | +4.6% |
| Häfen | 2.383 €/m² | +3.6% | 9,19 €/m² | +4.2% |
| Gröpelingen | 2.178 €/m² | +3.6% | 8,65 €/m² | +3.6% |
| Oberneuland | 3.248 €/m² | +3.6% | 11,04 €/m² | +4.6% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Bremen.
Aktuelle Grundstückspreise in Bremen 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Bremen kann man den Bodenrichtwert in Bremen heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 348 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 20 €/m² bis 5.400 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Bremen entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Bremen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Bremen liegt aktuell bei 11,73 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 7,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 9,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 10,67 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 35,8% gestiegen – von 8,64 €/m² auf 11,73 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 9,27 €/m² | +3.2% | 7,22 €/m² | 16,04 €/m² |
| 2023 | 10,00 €/m² | +7.8% | 7,54 €/m² | 17,68 €/m² |
| 2024 | 10,47 €/m² | +4.8% | 8,06 €/m² | 18,37 €/m² |
| 2025 | 10,94 €/m² | +4.4% | 8,37 €/m² | 18,72 €/m² |
| 2026 | 11,73 €/m² | +7.2% | 9,24 €/m² | 19,84 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Bremen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Bremen liegt aktuell bei 9,97 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,9%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,62 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 23,1% gestiegen – von 8,1 €/m² auf 9,97 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 8,48 €/m² | +4.0% | 5,91 €/m² | 17,23 €/m² |
| 2023 | 8,96 €/m² | +5.8% | 6,24 €/m² | 18,30 €/m² |
| 2024 | 9,38 €/m² | +4.6% | 6,54 €/m² | 19,09 €/m² |
| 2025 | 9,67 €/m² | +3.1% | 6,78 €/m² | 19,77 €/m² |
| 2026 | 9,97 €/m² | +3.1% | 7,06 €/m² | 20,01 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Bremen 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Bremen verzeichnet bei Häusern einen Kaufpreis von 3.112 €/m² und bei Wohnungen 2.737 €/m², wobei beide Segmente moderat um 2,5 % bzw. 2,6 % zum Vorjahr gestiegen sind. Die Hansestadt liegt damit deutlich über dem Preisniveau der einzigen erfassten Nachbarstadt Bremerhaven, die mit 2.513 €/m² für Häuser und 1.905 €/m² für Wohnungen spürbar günstiger ist.
Besonders auffällig ist die unterschiedliche Entwicklungsdynamik: Während in Bremerhaven die Hauspreise mit 7,8 % überdurchschnittlich stark zulegten, stiegen die Wohnungspreise dort nur minimal um 0,3 %. Bremen weist somit bei Häusern einen Preisvorsprung von etwa 600 €/m² und bei Wohnungen von rund 830 €/m² gegenüber Bremerhaven auf.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Bremerhaven | 2.513 €/m² | +7.8% | 1.905 €/m² | +0.3% |
Mietspiegel der Region
Bremen verzeichnet bei Häusern mit 11,73 €/m² deutlich höhere Mietpreise als die Nachbarstadt Bremerhaven mit 9,18 €/m², wobei beide Städte einen starken Anstieg zum Vorjahr aufweisen. Die Mietpreise für Wohnungen liegen in Bremen bei 9,97 €/m² und damit ebenfalls über dem Niveau von Bremerhaven mit 7,42 €/m².
Besonders auffällig ist der Anstieg von 9,9 % bei den Häusermieten in Bremen, der sogar den ohnehin kräftigen Zuwachs von 8,8 % in Bremerhaven übertrifft. Bei den Wohnungsmieten fiel die Steigerung in Bremen mit 3,6 % moderater aus, während Bremerhaven hier mit 4,8 % eine etwas dynamischere Entwicklung zeigt.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Bremerhaven | 9,18 €/m² | +8.8% | 7,42 €/m² | +4.8% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Bremen?
Die Immobilienpreise in Bremen werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Bremen besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Bremen
Die Hauspreise in Bremen sind von 3.002 €/m² Q1 2024 auf 3.112 €/m² gestiegen (3,66%). Die Wohnungspreise sind von 2.630 €/m² auf 2.737 €/m² gestiegen (4,07%).
Aktuell kosten Häuser in Bremen durchschnittlich 3.112 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.737 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 348 €/m² mit einer Preisspanne von 20 - 5400 €/m².
Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 2,46% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 2,59%. Die Mietpreise für Häuser in Bremen haben sich um 9,93% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,64% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Bremen liegt aktuell bei 22,1 (Q1 2026), während er für Wohnungen 22,9 (Q1 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Bremen ihren Höchstwert von 3.455 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 2.901 €/m² im Q1 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.994 €/m² im Q2 2022 und der niedrigste Preis bei 2.524 €/m² im Q2 2024.